Notstrom

Stromausfälle sind selten – aber wenn sie auftreten, können sie erhebliche Schäden verursachen.
Produktionsstillstand, Ausfall von Kühlanlagen, Heizung ohne Strom oder Totalausfall digitaler Infrastruktur.

Eine professionelle Notstromlösung sorgt dafür, dass Ihr Haus oder Betrieb auch bei Netzausfall weiter versorgt wird.

Entscheidend ist jedoch: Nicht jeder Stromspeicher bietet echten Notstrom.

Ich plane und installiere normgerechte Notstrom- und Ersatzstromlösungen für Privat, Gewerbe und Landwirtschaft – technisch sauber umgesetzt.

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Welche Arten von Notstrom gibt es?

Nicht jede „Notstromfunktion“ ist gleich.

1. Notstromsteckdose

  • Einzelne Steckdose am Wechselrichter
  • Nur begrenzte Leistung
  • Manuelle Umschaltung

Geeignet für: einzelne Verbraucher wie Kühlschrank oder Router.


2. Ersatzstrombetrieb (automatisch)

  • Automatische Netztrennung
  • Haus wird über Speicher weiter versorgt
  • Umschaltung innerhalb weniger Sekunden

Geeignet für Einfamilienhäuser mit definierten Stromkreisen.


3. Teil-Notstrom

  • Nur ausgewählte Stromkreise werden versorgt
  • Kritische Verbraucher priorisiert
  • Reduzierte Anschlussleistung

Sehr wirtschaftliche Lösung für viele Haushalte.


4. Vollwertiger Inselbetrieb

  • Komplett netzunabhängiger Betrieb
  • Kombination mit PV und Speicher
  • Optional mit Notstromaggregat

Geeignet für Landwirtschaft, Betriebe oder abgelegene Objekte.


Technische Umsetzung einer Notstromlösung

Eine normgerechte Lösung umfasst:

  • Netzumschalttechnik
  • Automatische Netzüberwachung
  • Phasensynchronisation
  • Schutzmaßnahmen nach österreichischen Normen
  • Selektive Absicherung
  • Lastmanagement

Besonders wichtig ist die saubere Trennung vom öffentlichen Netz bei Ausfall – Rückspeisung darf keinesfalls erfolgen.


Kombination Speicher + Aggregat

Bei längeren Netzausfällen reicht ein Speicher allein oft nicht aus.

In solchen Fällen kann eine Lösung geplant werden mit:

  • PV-Anlage
  • Batteriespeicher
  • automatischer Umschaltung
  • Integration eines Diesel- oder Benzinaggregats

Das Aggregat lädt den Speicher, während dieser die Verbraucher stabil versorgt.

Vorteil:

  • konstante Spannung
  • geringere Laufzeit des Aggregats
  • geringerer Kraftstoffverbrauch
  • bessere Systemstabilität

Besonders relevant für:

  • Milchviehbetriebe
  • Kühlanlagen
  • Pumpensysteme
  • Werkstätten
  • IT-Infrastruktur

Notstrom im Einfamilienhaus

Im privaten Bereich sind typische kritische Verbraucher:

  • Heizungsanlage
  • Wärmepumpe
  • Kühlschrank & Gefriertruhe
  • Licht
  • Internet & Router
  • E-Auto (eingeschränkt)

Mit einem richtig dimensionierten Speicher können mehrere Stunden bis Tage überbrückt werden – abhängig vom Verbrauch und PV-Ertrag.

Eine durchdachte Stromkreis-Trennung ist hier entscheidend.


Notstrom im Gewerbebetrieb

Im Gewerbe ist nicht jede Anlage gleich sensibel.

Beispiele:

  • CNC-Maschinen (kein Spannungseinbruch tolerierbar)
  • Serverräume
  • Kühlketten
  • Produktionsprozesse

Hier wird individuell geplant:

  • Welche Verbraucher müssen zwingend laufen?
  • Welche Leistung ist erforderlich?
  • Wie lange soll überbrückt werden?
  • Ist ein USV-System zusätzlich erforderlich?

Ein pauschales „Notstrom-Paket“ ist hier nicht sinnvoll.


Wie lange hält ein Speicher im Notbetrieb?

Das hängt ab von:

  • Speicherkapazität (kWh)
  • aktueller Last (kW)
  • PV-Ertrag während des Ausfalls
  • Systemeffizienz

Beispiel:

15 kWh Speicher
Hauslast 1 kW

→ etwa 15 Stunden ohne Nachladung

Mit PV-Unterstützung kann die Laufzeit deutlich verlängert werden.


Sicherheit & Normen

Eine professionelle Notstromlösung muss:

  • normkonform installiert sein
  • korrekt abgesichert sein
  • vom Netzbetreiber freigegeben werden
  • regelmäßig geprüft werden

Fehlinstallationen können:

  • Netzrückspeisung verursachen
  • Geräte beschädigen
  • lebensgefährlich sein

Die Planung erfolgt daher ausschließlich fachgerecht.


Wann lohnt sich eine Notstromlösung?

  • Häufige Stromausfälle
  • Ländliche Regionen
  • Landwirtschaft
  • Kühlpflichtige Produkte
  • Hoher Digitalisierungsgrad
  • Sicherheitsbedürfnis

Auch wenn Netzausfälle selten sind, steigt das Bedürfnis nach Versorgungssicherheit.


Ablauf der Umsetzung

  1. Analyse der bestehenden Anlage
  2. Definition kritischer Verbraucher
  3. Technische Planung
  4. Auswahl geeigneter Speicher- und Umschalttechnik
  5. Installation & Prüfung
  6. Testlauf im simulierten Netzausfall

Eine funktionierende Notstromlösung wird getestet – nicht nur installiert.


Regionale Betreuung

Ich plane und realisiere Notstromlösungen in:

  • Oberösterreich
  • Salzburg
  • angrenzenden Regionen

Durch regionale Nähe ist schnelle Unterstützung im Bedarfsfall gewährleistet.


Fazit

Notstrom ist kein Luxus – sondern Risikomanagement.

Ob Einfamilienhaus oder Gewerbebetrieb:
Eine technisch sauber geplante Lösung sorgt für Sicherheit, Stabilität und Unabhängigkeit.

Entscheidend ist nicht das größte System – sondern die richtige Auslegung.

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